Das Poloshirt – vom Sporttrikot zur schicken Alltagskleidung

Von einiger Zeit hatten wir uns an gleicher Stelle mit der Geschichte des T-Shirts und seinen Siegeszug als Allrounder auf der ganzen Welt befasst.
In diesem Blogpost wollen wir auf einen weiteren Klassiker der Bekleidung eingehen: das Polohemd.

 

Die Erfindung des Poloshirts

 

Seit nunmehr 80 Jahren ist das Poloshirt nicht mehr aus der Mode wegzudenken.
Anfang des 20. Jahrhunderts tauchte das Poloshirt erstmal in Indien auf, da das dortige subtropische Klima eine atmungsaktive Kleidung beim Sport forderte. Damals war das Poloshirt noch ein gestreiftes, etwa hüftlanges Trikot mit Rundhalsausschnitt, das die Spieler der indischen Aristokratie  zu einer  Jodpurhose zum Polo spielen trugen. In Europa bekannt wurde das Poloshirt erst, als der Tennisspieler René Lacoste, der das noch heute bekannte Krokodil 1933 auf ein Poloshirt setzte, es zu seinen Tennis-Matches trug. Schnell stattete er auch andere Tennisspieler damit aus, denn die Poloshirts aus luftig gewebtem Baumwoll-Pikee waren weitaus bequemer als die langärmeligen Hemden, die die Spieler bis dato trugen. Nach dem zweiten Weltkrieg begann auch der  Tennisprofi Fred Perry Polohemden zu fertigen. Der Lorbeerkranz als Markenzeichen ist auch heute noch bekannt und zu einem beliebten Lifestyle-Label avanciert. Im Gegensatz zum Lacoste-Krokodil ist der Lorbeerkranz eingestickt und nicht aufgenäht.
Die Poloshirts von Ralph Lauren waren zur Zeit der Gründung des Unternehmens in den Sechziger Jahren als Trikots für Polospieler gedacht, doch die Marke war so beliebt, dass 1971 der erste Modeladen eröffnete, der Poloshirts für Männer als auch für Frauen anbot. Die Kollektionen von Ralph Lauren sind nicht nur für Polo, Tennis oder Golf geeignet, viele tragen die Trikots auch in der Freizeit als sportliches wie luxuriöses Statement.

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Polosport

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Poloshirts heute

 

Ein T-Shirt ist zu lässig, ein Hemd zu unbequem und förmlich? Da ist das Poloshirt die ideale Lösung für Freizeit und Beruf.
Besonders im Sommer oder im Innenbereich ist es bequem genug, um sich frei bewegen zu können und trotzdem so kleidsam wie ein Hemd oder eine Bluse.
Die angenehmen Trageeigenschaften eines Baumwollshirts treffen beim Polohemd auf das professionelle Aussehen von Hemdkragen und Knopfleiste.
In der Freizeit ist das Polohemd für Mann und Frau gleichermaßen ein schickes Oberteil, mit dem man immer gut angezogen und sich dennoch gut bewegen kann. Ob Wandertour, Sightseeing oder Bootsausflug – es macht alles mit und ist vielseitig mit Hosen oder Röcken kombinierbar und passt wunderbar zu bequemen Turnschuhen.
Sein wahres Talent entfaltet das Poloshirt allerdings als Berufsbekleidung.
In Berufen, wo zwar professionelles Auftreten gefragt ist, sich jedoch gleichzeitig viel bewegt werden muss, ist das Polohemd die perfekte Wahl. Der Hemdkragen wirkt kompetent auf Kunden oder Businesspartner, der sportliche Schnitt und der angenehme Stoff sorgen dafür, dass man seinen Job in bequemer Kleidung erledigen kann.
Nicht umsonst trifft man das Polohemd in fast jeder Branche an.
Ob Fitness-Coach, Empfangskraft, Zahnarzthelfer, Physiotherapeut, Verkäufer oder Kundenberater – mit einem Poloshirt ist man in jeder beruflichen Situation gut gekleidet.
Da es Poloshirts in jeder erdenklichen Farbe gibt, kann die Firmenkleidung auch bestens an Ihre Firmenfarben angepasst und somit eine Corporate Identity nach außen gezeigt werden.

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Man und Frau in Poloshirts

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Veredelung von Poloshirts

 

Den letzten Schliff bekommt das Polohemd mit einem Druck oder einer Stickerei.
Firmen wählen oft ein großes Logo auf dem Rücken und einen kleinen Namensschriftzug auf Höhe der Brust auf der Vorderseite.
Als Veredelung bietet sich beim Polohemd bei größeren Auflagen der Siebdruck an, für kleinere Stückzahlen eignen sich der Flexdruck oder eine Stickerei.
Auch eine Kombination ist möglich, wenn Sie beispielsweise in großer Auflage Ihr Firmenlogo aufdrucken lassen und dann individuell die Namen der Mitarbeiter auf die Shirts gestickt oder gedruckt werden.
Zusammen mit der passenden Farbwahl der Shirts machen Sie so Ihre Mitarbeiter zu Botschaftern Ihrer Firma.
Auch Vereine, wie z. B. Tennis- oder Golfclubs, stärken ihren Mitgliederzusammenhalt mit einheitlichen Polohemden, die besonders schick auf dem Platz aussehen.
Modelabels, die sich auf sportlich-elegante Kleidung spezialisiert haben, können dem Polohemd durch einen Druck oder einen Stick zusätzlich einen individuellen Charakter verleihen. Es muss nicht immer das Lacoste-Krokodil auf der Brust sein, auch ihr Motiv wird auf einem Poloshirt gut zur Geltung kommen.
Textilfirmen wie Russell, Fruit of the Loom oder B&C Collection führen Polohemden in unterschiedlichen Farben und Schnitten in ihrem Sortiment.

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Lieferant im Poloshirt

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Poloshirts in Regenbogenfarben

Bilder: Pexels, Russell

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