Vom Museum zur Marke: Museums-Merchandise erfolgreich planen und verkaufen

Kaum ein Museum in Deutschland und auf der ganzen Welt, in dem man nicht ein kleines Andenken an die Ausstellung selbst oder den Ort erwerben oder sich mit interessanten Büchern eindecken kann.
Viele Museen setzen mittlerweile nicht nur auf das Standardprogramm an Postkarten, Bücher und Souvenirs, teilweise gleichen Museums-Shops trendigen Concept-Stores, in denen man Designobjekte, Kunst und hochwertige Geschenke erwerben kann.
Nicht vergessen sollte man allerdings das eigene Merchandise. Artikel mit dem Logo des Museums oder den bekanntesten Ausstellungsstücken als Motiv machen ein Museum zur Marke.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Kaufen Besucher Artikel mit dem Logo zeigen Sie so ihre Zustimmung zum Konzept des Museums, was für das Museum einen enormen Imagegewinn ausdrückt. Gleichzeitig ist jeder Kunde auch ein kostenloser Werbeträger des Museums.
Wie Museen ihr eigenes Merchandise entwickeln, wollen wir deshalb im Folgenden näher betrachten:

Budget errechnen

Zu allererst sollte ein Anfangsbudget festgelegt werden. Wie viel kann man für die erste Merchandise-Kollektion ausgeben? Welche Preise kann der Kunde zahlen? Welche Gewinne erschließen sich daraus? Falls es bisher keinen Museumsshop gibt, muss folglich ein Shopkonzept erstellt sowie Gehälter für Mitarbeiter und eine Ladenausstattung kalkuliert werden.
Für den Anfang eignet sich auch ein Pop-Up-Shop um auszutesten, wie ein Museumsshop beim Besucher ankommt.

Von der Zielgruppe des Museums auf die Käufergruppe schließen

An welche Zielgruppe richtet sich Ihr Museum? So unterschiedliche Museen und Ausstellungshäuser es gibt, so vielseitig sind die Zielgruppen und deren Interessen.
Bei einem jungen Publikum kommen ganz andere Artikel gut an als bei einem älteren Publikum. Ältere Besucher wiederrum kaufen auch gerne Geschenke für Kinder und Enkelkinder. Ein Kindermuseum kann Artikel für Kinder und Eltern gleichermaßen im Angebot haben.
Als Daumenregel gilt: Das Merchandise richtet sich an die Zielgruppen, an die sich auch Ihr generelles Marketing richtet.

Junge im Museum

Themengebiete für Merchandise festlegen

Die Themengebiete Ihres Museums kennen Sie am besten. Naheliegend ist, diese Themengebiete auch beim Merchandising aufzugreifen und für die bedruckbaren Produkte beispielsweise die beliebtesten Ausstellungsstücke oder ein passendes Logo zu verwenden.
Hier ein Beispiel: Für das Museum für Naturkunde bedrucken wir T-Shirts, Pullover und Beutel mit verschiedenen Dinosaurier-Motiven und dem Logo des Museums für Kinder und Erwachsene. Ergänzt wird dies mit diversen kleineren Werbeartikeln. Die Textilien sind zusätzlich mit einem individuellen Hangtag versehen.

Passende Artikel finden

Sobald Sie Ihr Themengebiet definiert haben, ist die Auswahl der Artikel nicht mehr schwer.
Zwar verfügen wir über eine riesige Bandbreite an bedruckbarem Merchandise, doch wird sich schnell herauskristallisieren, welche Produkte wirklich zu Ihrem Museum passen. Unsere Kundenberater und unser Kreativ-Service kennen sich bestens mit dem Sortiment aus und erstellen Ihnen gerne eine individuelle Kollektion.

T-Shirts für das Naturkundemuseum Berlin

Das Design zählt

Klar: Je ansprechender das Design, desto besser verkaufen sich die Produkte im Shop.
Gehen Sie also einmal kurz zurück zu Schritt 1 und überlegen Sie sich, welche Art Motive oder Designs für Ihre Zielgruppe(n) am passendsten wären.
Wir empfehlen, Motive von einem professionellen Grafiker erstellen zu lassen. Unser Creative-Service hat auch diese Leistung im Portfolio und entwirft speziell für Ihr Museum oder Ihre Sonderausstellung passende Motive im druckbaren Format.
Um die „Marke Museum“ ins Gedächtnis der Besucher zu bringen ist es ratsam, ein Motiv immer in Verbindung mit dem Logo bzw. Schriftzug des Museums zu drucken und sich in den definierten Farben des Museums (ähnlich einer Corporate Identity) zu bewegen.

Der Mix macht’s

Ein Museumsshop soll natürlich nicht nur Werbung für das Museum sein, sondern den Besuch zu einem Erlebnis machen und die Eindrücke, die die Besucher in der Ausstellung hatten, abrunden.
Deshalb ist es ratsam, nicht nur Merchandise-Produkte anzubieten, sondern beispielsweise auch thematisch passende Arbeiten lokaler Designer und Kunsthandwerker im Sortiment zu haben.
Ein Mix aus ausstellungsbegleitenden Büchern, lokalen Besonderheiten, kreativen Geschenkideen und Museumsmerchandise ergeben einen spannenden Mix, bei dem Besucher gerne verweilen und einkaufen.
Die Recherche nach passenden Produkten lohnt sich – und beim Merchandise nehmen wir Ihnen gerne die Arbeit ab.
Betrachten wir noch einmal das Beispiel unseres Kunden Museum für Naturkunde Berlin.
Neben unseren bedruckten Merchandise-Artikeln verfügt der Museumsshop über ein breites Spektrum. Besonders für Kinder gibt es einen tollen Mix an Büchern, Spielzeugen, Kuscheltieren und witzigen Gimmicks, bei denen die Themen Dinosaurier, Natur und Tiere eine große Rolle spielen.
Für Erwachsene gibt es unter anderem hochwertige Papeterie,  Postkarten, Bücher und Souvenirs aus Berlin. So entsteht ein interessanter Mix an Artikeln, der alle Zielgruppen anspricht.

Kollektion für ein Oldtimer-Museum

 

Verkauf vor Ort und Online

Neben dem traditionellen Verkauf kann auch ein Online-Shop eine Überlegung wert sein. Viele Besucher – besonders Touristen, die noch den ganzen Tag durch die Stadt ziehen wollen – kaufen Souvenirs lieber bequem im Nachhinein. Weiterhin kann sich so Ihr Museum als Online-Experte für ein spezielles Themengebiet darstellen und die verschiedensten Produkte im Internet vertreiben.
Im Vorfeld online gekaufte Geschenksets, beispielsweise eine Eintrittskarte mit einem passenden Artikel, sind eine tolle Idee einen Museumsbesuch zu Geburtstagen etc. attraktiv zu machen.
Entdecken Sie passende Einnahmequellen durch Merchandise-Verkauf für Ihr Museum!

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Können wir Ihnen helfen, Ihr Museum oder Ihre Ausstellung zur Marke zu machen?
Wir stehen Ihnen mit unserem umfassenden Service zur Seite und freuen uns auf Ihre Anfrage.

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PS: Wir bedrucken auch Ihre Mitarbeiterkleidung – für einen einheitlichen Look.

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