Wie du einen Pop-Up-Shop eröffnest – unkonventioneller Vertrieb für dein Label

Was ist ein Pop-Up-Shop?

Ein Pop-Up-Shop ist ein temporärer Verkaufsort. Im Gegensatz zu einem normalen Ladengeschäft hat ein Pop-Up-Laden allerdings ein festgelegtes Enddatum. Ein so genannter „Kurzzeitladen“ poppt irgendwo auf und verschwindet genauso schnell auch wieder.

Die Vorteile eines Pop-Up-Stores

Ein Pop-Up-Shop hat viele Vorteile:

  • Das Enddatum erzeugt eine „künstliche Verknappung“ der Ware und macht sie so attraktiver und begehrenswerter
  • Ein Pop-Up-Laden ist meist günstiger als ein regulärer Laden, da keine langfristige Miete entsteht und der Laden weniger aufwändig ausgestattet ist.
  • Es bietet die Chance, einen neuen Verkaufsweg, neue Designs etc. auszutesten, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen.
  • Während normalerweise verkaufsschwachen Monaten zieht der „Eventfaktor“ des Pop-Up-Shops mehr Kunden oder bietet in sehr hoch frequentierten Saisons (z.B. Weihnachtsgeschäft) Möglichkeit, den Bedarf zusätzlich (z.B. zum Onlinegeschäft) zu decken
  • Direktes Kundenfeedback im Laden
  • Pop-Up-Stores vereinen Warenverkauft und Imagebildung

Passt ein Pop-Up-Store zu meinem Label?

 

Doch passt diese unkonventionelle Art des Vertriebs eigentlich zu mir uns meinem Label?

Pop-Up-Shops sprechen vor allem ein Junges Publikum an. Wenn du also diese eh schon als Zielgruppe hast  oder deine Zielgruppen erweitern willst ohne großes Risiko ist dies eine tolle Chance.

Verfügst du bereits über viele Fans bei Facebook, Instagram und Co? Perfekt! Dann kannst du nämlich Social Media als Promotion für deinen Pop-Up-Shop nutzen. Falls nicht, solltest du vorher deine Community aufbauen.

 

Frau schaut Pullover in einem Laden an

 

Die perfekte Location finden

Suche vor Ort

Sieh dich in deiner Nachbarschaft oder einer hippen Gegend deiner Stadt an. Leerstehende Ladengeschäfte werden gerne von Wohnungsbauunternehmen oder Maklern  temporär vermietet.
Besonders an belebten Einkaufsstraßen macht Leerstand keinen guten Eindruck, sodass Pop-Up-Shops eine willkommene Rettung sind.
Gleichzeitig kannst du dabei herausfinden, ob es bereits Pop-Up-Shops in der Gegend gab und ob sie erfolgreich waren. Gibt es genug Laufkundschaft und trifft diese deine Zielgruppe? Vor Ort findest du dies am besten raus.

Suche im Internet

Auf Portalen wie Immoscout oder Ebay Kleinanzeigen kannst du Vermieter auch online kontaktieren. Hier siehst du direkt die Konditionen und Bilder des Ladens von Innen.
Denke unkonventionell!
Es muss nicht zwangsweise ein leeres Ladengeschäft sein. Auch ein altes Café oder Restaurant mit eingestaubtem Mobiliar, eine Fabriketage oder eine Galerie können einen wunderbaren Rahmen für deinen temporären Verkauf sein – wenn es denn zu deinem Label passt.

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Nicht vergessen: Bietet die Location alles, was ich brauche? Eine funktionierende Heizung, fließend Wasser und Strom sind dabei selbstverständlich. Denke aber auch an Wlan, welches du zum arbeiten benötigst oder zusätzliche Lagerfläche.

Frau vor Schaufenster

 

Shopdesign

 

Alternative Shopkonzepte fordern auch unkonventionelles Shopdesign.
Da ein Pop-Up-Shop nur temporär ist, braucht man nicht viel Geld in die Einrichtung investieren. Auch mit einfachen Mitteln kann man eine coole Inneneinrichtung erschaffen.
Wenn es zu deinem Label passt, kannst du auf einen Second-Hand / Shabby-Look setzen und selbst Hand anlegen.

Hier einige Styling-Ideen für deinen Pop-Up-Store
-Möbel und Verkaufstische aus Europaletten sind schnell gebaut und günstig
-statt Kleiderständer befestige eine Metallstange an Seilen, die von der Decke hängen
-Kleiderbügel aus Metall sind platzsparend und hip. Du bekommst sie kostenlos in der Reinigung.
-Pompoms aus Papier / Servietten sind eine effektvolle Dekoration und kosten fast nichts (nur etwas Zeit)
-Eine alte Tafel dient als Ladenschild
-Ein Strauß frischer Blumen veredelt den Look

Pinterest ist dein Freund! Hier findest du eine Menge Inspiration und Anleitungen.

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Produktpräsentation
-Lass viel freie Fläche, damit deine Kunden genug Platz haben
-Ein stylischer Eingangsbereich zieht Kunden in den Laden
-Platziere deine Bestseller so, dass man sie auf den ersten Blick sieht

 

Auf neueste Technik solltest du dennoch nicht verzichten. Gut funktionierendes Wlan ist für dich wichtig zum arbeiten und zieht auch Kunden in deinen Laden, die gratis Wifi benötigen.
Du brauchst nicht unbedingt eine feste Kasse oder ein Kartenlesegerät. Neue Anbieter wie Sumup machen das Bezahlen mit Karte kinderleicht.

Stylischer Laden

Werbestrategien für einen Pop-Up-Shop

 

Von Online zu Offline

Nutze alle Online-Kanäle, die du hast!
Informiere bestehende  Kunden über deinen Newsletter und nutze alle Social-Media-Kanäle sowie bezahlte Anzeigen und Facebook-Veranstaltungen, um auf deinen Shop aufmerksam zu machen.
Lass deine Kunden die Corporate Identity deines Labels auch im Store wiederfinden.
Du kannst einen individuellen Hashtag benutzen (und z.B. am Schaufenster anbringen), damit deine Besucher deinen Pop-Up-Shop taggen.

Guerilla-Marketing

Beim Marketing deines Pop-Up-Shops sind deiner Fantasie keine grenzen gesetzt. Fußstapfen zu deinem Laden aus Kreidespray? Eine Ballon-Aktion in der Stadt? Eine etwas andere Schnitzeljagd? Ein witziges Photo Booth? Alles möglich! Mit etwas Brainstorming erfindest du sicherlich schnell wirkungsvolle wie kostengünstige Aktionen, die dein Zielpublikum ansprechen.

Was für ein Event!

Opening Party, Closing Party und ganz viel Party dazwischen. Wenn du einen Pop-Up-Shop gleichzeitig als Event-Location nutzt oder vermietest, hast du zusätzliche Einnahmen und auch am Abend Publikum. Ein Poetry-Slam, Wohnzimmerkonzerte, DIY-Workshops oder Private Sales sind tolle Aktionen, die Spaß machen und gleichzeitig Kundenmagnete sind.

 

Smartphone

Was muss man noch beachten?

Auch ein kurzes Event wie ein Pop-Up-Shop braucht einen Plan und einen langen Atem. Dir sollte bewusst sein, dass auch viel Bürokratie dahinter steckt. Informiere sich also im Vorfeld über beispielweise Mietverträge, Steuerrechtliches und Schanklizenzen falls du Alkohol bei deinen Events ausschenken willst.

Des weiteren solltest du dir im Vorfeld einen Finanzplan erstellen und wissen, wieviel du ausgeben willst und schätzen, wieviel zu einnehmen wirst. Denke dabei auch an alternative Finanzierungskonzepte wie Crowdfunding oder Investoren, falls deine eigenen Ressourcen nicht ausreichen.

Du solltest dich auch fragen, ob du alles alleine wuppen kannst oder dir Mitarbeiter helfen sollen. Besonders bei langen Ladenöffnungszeiten kann es sein, dass du Unterstützung brauchst. Informiere dich hier vorab und stelle sicher, dass deine Mitarbeiter sich mit den speziellen Anforderungen eines Pop-Up-Shops identifizieren.

 

Dir gefällt die Idee eines Pop-Up-Shops richtig gut, dir fehlt aber noch eine neue Kollektion?
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Kaktus in einem Bekleidungsgeschäfts

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