Kostenloses Marketing Teil 2: SEO für Anfänger

Zugegeben, SEO (Kurzform von Search Engine Optimization), bzw. auf Deutsch die  Suchmaschinenoptimierung, ist eine Wissenschaft an sich, weshalb manche Firmen eine ganze Abteilung an Suchmaschinenoptimierern anstellen. Aber auch kleine Firmen oder Labels können bereits einiges selbst machen, und so ihre Auffindbarkeit bei Google erhöhen.
Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Blogpost eine Übersicht verschaffen, welche Faktoren bei der Suchmaschinenoptimierung hineinspielen und einige kostenlose Online-Tools vorstellen, die Ihnen bei der Optimierung helfen.
Zunächst sei gesagt, dass SEO auf Langfristigkeit angelegt ist, Ihre Auffindbarkeit wird sich bei einer guten Optimierung nicht schlagartig über Nacht verbessern, sondern nach und nach ansteigen. Das Gute dabei: SEO ist eine besonders nachhaltige Form des Marketing, wenn nach Google-Richtlinien ausgeführt.
Weiterhin unterteilt man SEO in On Page Optimierung und Off Page Optimierung. On Page umfasst alles, was Sie selbst an Ihrer Webseite ändern und verbessern können. Alle Links, die von Außen auf Ihre Seite kommen, zählen unter Off-Page. Sie fragen sich, wie man darauf Einfluss haben kann?
Erklären wir später!

 

SEO

Befassen wir uns also zuerst mit der On-Page SEO:

On-Page SEO

 

Fangen wir an, den Status Quo Ihres SEO aufzurufen.
Folgende kostenlose Seiten analysieren Ihre Webseite und bewerten sie mit einem Prozentsatz:

Seositecheckup

Seobility

Sistrix

Ryte

Neben der Übersicht des Prozentsatzes sehen Sie dort Bereiche, in denen Ihr SEO gut performt und wo Verbesserungsbedarf besteht.
Je nachdem, wo bei Ihrer Seite ein rotes Fähnchen auftritt, sollten Sie sich weitergehend informieren und jenen Bereich verbessern.
Generell macht man eine Seite SEO-fit, indem man folgende Grundregeln beachtet:

  • Keywords

    Ob Sie als Frisör in Berlin gefunden werden wollen oder spezielles vegetarisches Hundefutter anbieten: Wenn Sie bei Google gefunden werden wollen sollten Sie zu allererst IHRE Keywords kennen. Für welche Begriffe möchten Sie gefunden werden?  Welche Synonyme gibt es dafür und  was könnten Kunden suchen? Machen Sie ein kurzes Brainstorming und legen Sie Keywords fest, mit denen Sie gefunden werden wollen.
    So genannte Keyword Tools wie das von MOZ oder Searchmetrix helfen Ihnen dabei.

  • Eigener Blog

    Wenden Sie das Wissen über Keywords direkt auf Ihrer Homepage an. Alle wichtigen Keywords sollten als Fließtext auf Ihrer Webseite oder beispielsweise in Produktbeschreibungen im Onlineshop zu finden sein.
    Zusätzlich  bietet sich aber ein eigener Firmenblog an. Dieser bietet nämlich gleich mehrere Vorteile: Hier können Sie Content mit Mehrwert veröffentlichen und so Kunden auf Ihre Homepage leiten und gleichzeitig wichtige Keywords in einem natürlich formulierten Text unterbringen – denn dies mögen die Google-Bots am liebsten. Bestenfalls haben Sie ein Content Management System, was Sie bereits beim Verfassen eines Blogposts auf die SEO-freundlichkeit aufmerksam macht.

  • Überschriften

    Versehen Sie Ihren Text, z.B. im Blog, mit Überschriften. Ihr CMS bietet die Möglichkeit, Texte hierarchisch mit Headlines (z.B. H1, H2, H3) zu gliedern. Google Bots lieben gegliederte Texte. Eine gute Gliederung wäre zum Beispiel H1: Bienenarten der Welt H2: Bienenarten Europas H3: Bienenarten Amerikas H4: Bienenarten Asiens. Das Keyword ist, ganz klar „Bienenarten“

  • Meta Tags

    Meta Title, Description und Keywords werden durch das CMS abgefragt. Optimieren Sie diese auf Ihr Keyword. Das wichtigste Keyword steht bestenfalls direkt am Anfang des Titles, die Länge sollte zwischen 30 und 65 Zeichen sein. Die Description sollte kurz den Text zusammenfassen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen und zwischen 70 und 156 Buchstaben lang sein.
    Title und Description werden später in der Linkvorschau gezeigt, wenn Sie beispielsweise den Blogpost auf Facebook teilen.
    Am Beispiel unserer Bienenarten wäre dies:
    Meta Title: Bienenarten der Welt
    Meta Description: Übersicht der Bienenarten in Europa, Amerika und Asien
    Keywords: Bienenarten

  • Alt-Tags

    Versehen Sie Bilder immer mit Alt-Tags. Beschreiben Sie dafür Kurz, was auf dem zu sehen ist, am besten mit einem Keyword darin.
    Die Google Bots können(noch) nicht sehen und sind darauf angewiesen, dass Bilder beschrieben sind. So machen Sie sie außerdem in der Google Bildersuche auffindbar. Alt-Tags sollten außerdem immer einzigartig sein.
    Beispiel: Biene an Sonnenblume, Bienenschwarm, Bienenwabe

  • Duplicate Content

    Auf keinen Fall sollten Sie vorhandene Inhalte Ihrer Seite einfach kopieren oder gar Texte der Konkurrenz klauen, denn dadurch entsteht der so genannte Duplicate Content. Google sieht hierfür starke Strafen vor und Ihr Rankingfaktor sinkt in den Keller. Wenn Sie Unterseiten kopieren möchten tun Sie dies nur mit einem Canonical Link.
    Hier finden Sie dazu mehr Infos.

  • Interne Verlinkungen

    Verlinken Sie eigene Inhalte untereinander. Die Häufigkeit verlinkter Inhalte signalisiert den Google Bots Priorität.

 

Bei Browseo können Sie sehen, wie Ihre Webseite am Ende für die Google Bots aussieht.
SEO Google auf Tablet

Off-Page SEO & Linkbuilding

  • No Follow und Follow-Links

    Alles, was außerhalb Ihrer Webseite ist, liegt nicht in Ihren Händen? Falsch gedacht!
    Wirklich wertvoll für Ihre Auffindbarkeit in den Suchmaschinen sind Links, die von extern auf Ihre Webseite verweisen. Besonders viel wiegen dabei „do-follow“ Links.
    Nofollow Links werden häufig verwendet, wenn es sich um Werbung (z.B. im Fall Modebloggerin berichtet von Kooperation mit Modemarke) handelt. Hier muss man einen Link mit dem Nofollow HTML Code versehen (<a href=“http://www.beispiel.de/“ rel=“nofollow“>Beispiel</a>).
    Die Google Bots würden nämlich sehen, dass der Link im gewissen Sinne gekauft ist und die Seite, auf die verwiesen wird, bestrafen.
    Um das zu vermeiden wird auf Nofollow gesetzt, der Verlinkte hat dadurch leider keine Verbesserung seiner SEO-Auffindbarkeit, wird aber auch nicht bestraft. Viel besser sind daher Links, die aus freien Stücken auf Ihre Seite verweisen.
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  • Linkaufbau

    Fragen Sie daher Kollegen, Freude und Bekannte mit Webseiten, ob Sie einen Link zu Ihrer Seite setzten würden.
    Bestenfalls werden Sie von ähnlichen Seiten wie Ihre verlinkt, so ist der Link noch relevanter.
    Dies kann man z.B. erreichen, indem man teilenswerte Blogartikel, Infografiken oder Freebies veröffentlicht. Content ist hier mal wieder King!
    Unternehmen arbeiten auch oft mit so genannten Badges, das sind Bilder, in denen ein Link integriert ist, den Blogger auf ihrer Seite wie einen Pokal präsentieren (z.B. Best Blogger Award). Suchen sie auch nach Blogparaden oder Blogparties in Ihrem Themenfeld wo ihr Artikel verlinkt werden könnte.
    Weiterhin könnten Ihre Inhalte in den Onlinepräsenzen der Zeitschriften geteilt werden. Beachten Sie auch hier: Ein Text, der auf Ihrer Webseite veröffentlich ist, sollte nicht 1 zu 1 von einer anderen Webseite übernommen werden. Möchte jemand einen Artikel von Ihnen verlinken bieten Sie an, einen Teaser (Vorschau) dafür zu schreiben.
    Sie haben ein  Netzwerk aus Lieferanten und anderen Partnern? perfekt! Bieten Sie diesen an, Links zu tauschen. Sie können Beispielsweise all Ihre Lieferanten auflisten und Verlinken, Ihr Lieferant beispielsweise Sie als Kunde.
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  • Grauzonen und No-Gos

    Eine Grauzone ist das Sponsoring wenn Sie z.B. als Firma dem lokalen Fußballverein Sachartikel spenden und er dafür Ihr Logo auf der Sponsorenseite verlinkt.
    Gänzlich vermeiden sollten Sie Links von Linkfarmen und unseriösen Seiten. Ungewünschte, bereits bestehende Links können Sie bei  Google Tool Disavow abwerten lassen. Generell sollten die Links, die auf Sie verweisen, natürlich gewachsen sein und Nofollow als auch Follow sein.

 

 

Beim kostenlosen Backlink-Tool können Sie (fast) alle Links einsehen.
Hier können Sie beispielsweise auch URLs Ihrer Konkurrenz eingeben und schauen, wo diese Ihre Backlinks herbekommen und dies für sich nutzen.
Der Aufbau von Backlinks ist ein langwieriger Prozess. Ergebnisse zeigen sich erst nach und nach, sind dafür aber besonders nachhaltig.

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Dieser Leitfaden ist als ein Anfang zu sehen, um Ihren SEO-Status zu verbessern. Wie alles Marketing braucht man dafür natürlich Zeit für Einarbeitung, Umsetzung und kontinuierlicher Arbeit daran.
Alternativ hilft Ihnen natürlich auch ein professioneller SEO-Berater.

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