Zwischen Trend und Treue – Nachhaltigkeit und Mode

Mit Männern verhält es sich nicht anders, als mit der Mode: ein ständiges Kommen und Gehen – und Wiederkommen – und Jahre später stehen wir kopfschüttelnd da und fragen uns, was uns damals bloß geritten hat. Dabei ist nicht nur in der Mode Nachhaltigkeit schon länger ein Thema …

Was für die eine das Must-Have des ganzen Sommers ist, reicht bei der anderen gerade mal für eine heiße Nacht im Club und schon ist das Interesse wieder erloschen. Was an der einen Frau rattenscharf aussieht, wirkt an einer anderen komplett fehl am Platz. Doch egal, was eine hat, wollen alle haben . Und was alle schon hatten, wollen trotzdem noch genügend. Je schwerer etwas zu haben ist, umso mehr scheinen wir es zu begehren. Girls fall easy, egal wie flach ihre Sneaker sind. Es ist aufregend, sich auszuprobieren, mit verschiedenen Typen zu spielen. Diese Fashiongirls surfen auf der Trendwelle. Und kein Absatz ist zu hoch, um einem It-Piece hinterherzulaufen, immer on-top, immer top aktuell. Bei dieser Fashion-Hetzjagd noch auf Qualität zu achten, fällt auffällig schwer. Und so ertrinkt die Welt in Imitaten. Fake-Fur, Fake-Célfie, Fake-Chanel und Fake-Facebook. FAKE YOU!

Nachhaltigkeit bedeutet auch mehr Qualität

Mit den Jahren sinkt das Modefieber auf Normaltemperatur. Frauen wissen zunehmend, was sie wollen, was geht und was steht. Sie lassen sich hier und da auf einen kurzen Imagewechsel ein, bleiben ihrem Stil aber weitestgehend treu. Erwachsene Frauen haben es einfach nicht mehr so nötig, wie mit Anfang zwanzig. Sie wollen mehr Niveau und weniger nasty. Mehr Fair Play, mehr Nachhaltigkeit und weniger Spielchen. Weniger Masse und dafür besseres Material. Aus der Mode kommen Frauen allerdings nie. Die Ansprüche wachsen nur mit dem Hüftumfang – Drama und Cameltoe bleiben auf der Strecke. Während früher das Outfit für den großen Auftritt sorgte, achtet eine Frau mit Stil darauf, dass ihre Kleidung nicht mehr zu sagen hat, als sie selbst. Und sorgt damit ganz nebenbei für mehr Nachhaltigkeit in Ihrer Wirkung.

Auch Viola hat genug von der allgemeinen Oberflächlichkeit. Sie will etwas, was bleibt. Einen wirklich guten Stick, von dem sie lange etwas hat. So etwas zu finden, in dem ganzen Überangebot, ist schwerer, als es klingt. Denn Sticker gibt es viele. Sie sitzen in Kaufhäusern, Malls, im Internet. Einen zu finden, der sein Handwerk mit Leidenschaft und Sinn für Nachhaltigung ausübt, der nicht einfach nach Schema F darauf losstickt, sondern ganz allein für sie, mit Liebe und Fingerfertigkeit, etwas schafft, davon träumt Viola!

Bei MCS ist Nachhaltigkeit im Repertoire

Sie hat schon so ziemlich alles ausprobiert, wenn es ums Sticken geht. Richtig zufrieden war sie allerdings nie. Und wenn etwas sich zunächst gut anfühlte, war es nach dem ersten Schleudergang doch schon wieder halbaufgelöst. Deshalb ist Viola auch nicht all zu euphorisch, als Marc von Multicolorshirt ihr von seinen Stickkünsten erzählt. Er sieht zwar echt heiß aus, ist selbst sehr gut bestickt – und alles was er sagt, klingt wirklich viel versprechend (neu’ste Technik, beste Qualität, nachhaltig, schnell und individuell für sie…), doch all das hat Viola schon zigfach gehört. Da sie andererseits nichts zu verlieren hat. Und weil Marc wirklich verdammt sexy ist, willigt sie schließlich doch ein, ihm eine Chance zu geben. Hach, was Frau nicht alles tut, im Namen der Nachhaltigkeit

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