Trends im Zeichen der Nachhaltigkeit: Die Recycling-Mode 2015

Ob auf der Berliner Fashionweek, in den sommerheißen Straßen New Yorks oder im gut sortierten Concept Store deines Vertrauens: Recycling-Mode gehört im Jahr 2015 fest zur internationalen Fashion-Szene. Haftete nachhaltig produzierten Outfits vor einigen Jahren noch das Image textiler Langeweile an, gelten sie heute als perfekte Symbiose aus Stil und Gewissen. Kein Wunder also, dass die Slow Fashion (also Mode, die nachhaltig und damit „slow“ produziert wird) Anlauf nimmt, um auch deinen Kleiderschrank zu erobern: Die drei großen L – Lieferanten, Läden und Labels – werben mit ökologischer Produktion und trendigen Schnitten. Höchste Zeit also, dem inneren Verlangen nach textiler Befriedigung nachzugeben und den nächstbesten Öko-Store zu stürmen – oder?

Recycling-Mode: Von der Materialschlacht zur Materialpracht

Die Recycling-Mode des Jahres 2015 macht dich dank innovativer Materialien und guter Produktionsbedingungen zum textilen Superhelden. Hier lohnt sich eindeutig ein genauerer Blick auf die Materialien. Wie wäre es beispielsweise mit einem Classic Fit T-Shirt aus recyceltem Polyester und Baumwolle? Ökologisch engagierte Hersteller wie beispielsweise SALVAGE™ von Continental Clothing setzen bei ihren Produkten auf Fasern aus recycelten Plastikflaschen und verspinnen diese zu einem feinen Garn. Als echter Liebhaber gepflegter Formen, Farben und Schnitte kombinierst du diesen Unisex-Klassiker mit einer feinen Baumwollhose in 7/8-Länge und passenden Heels oder Turnschuhen. Kleiner Tipp: Wer’s überdies leger mag, der lässt einen Teil des vorderen Saums hinter dem Hosenbund verschwinden. Recycling-Mode will jedoch mehr. Die sprichwörtliche Slow Fashion wird nachhaltig produziert und zeigt der allgegenwärtigen Wegwerfgesellschaft damit die kalte Schulter. Übrigens: Öko-Fashion kann auch sexy sein. Für diese Seite des Trends steht beispielsweise Olivenleder. Samtweich, anschmiegsam und vielseitig legt es sich auf deine Haut und kommt dabei vollkommen ohne synthetische Reaktivstoffe und Metalle aus.

Mode kann jetzt auch vegan!

Recycling-Mode und ihre Macher setzen auf eine nachhaltige Produktion, faire Löhne und Arbeitsbedingungen. Bleibt allerdings die Frage, ob die neue Recycling-Mode auch für Fashionistas geeignet ist, die aus Überzeugung auf jegliche tierische Produkte verzichten. Darauf ein klares Ja! Veganer können hierbei zum Beispiel auf SeaCell™ setzen. Die in diesem Material verarbeiteten Algen versorgen dich mit Mineralien und Spurenelementen, die durch die natürliche Hautfeuchtigkeit freigesetzt werden.

Recycling-Mode: Wo, wie viel und wann?

Finally – auf geht’s in die Innenstadt. Schließlich locken vermeintliche Öko-Labels mittlerweile an jeder fußgängerfreundlichen Straßenecke. Wer jedoch wirklich auf Recycling-Mode setzen möchte, der sollte auch beim Einkauf der selbigen mit Bedacht vorgehen. Bleib deiner heißgeliebten Slow Fashion treu und informiere dich vor einem Kauf über die jeweiligen Arbeitsbedingungen, Löhne und Produktionsstätten. Dies geht besonders einfach bei gut sortierten Anbietern: MULTICOLORSHIRT beispielsweise setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Produzenten wie SALVAGE™. So findest du Öko-Mode längst nicht mehr nur in Hinterhof-Boutiquen, sondern kannst dein neues nachhaltiges Lieblingsteil unifarben oder individuell bedruckt an deiner Haustür empfangen.

(Foto: © matusciac /Dollar Photo Club)

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